Deutscher Schäferhund

Der deutsche Schäferhund - ein treuer Partner

Nun ist es soweit, ein neues Familienmitglied ist da!!! Ein kleiner deutscher Schäferhund, ein Welpe genau 3 Monate alt. Ein kleiner Zwerg, getrennt von Mutter, Schwestern und Brüdern. Von nun an beginnt eine Partnerschaft die seinesgleichen sucht. Eine Symbiose zwischen Mensch und Tier. Ab jetzt sind wir das neue Rudel für das kleine Wesen. Seine neue Familie wird für ihn das wichtigste in seinem Leben, die er auch mit allen Mitteln verteidigen wird. Hier beginnen wir nun den wahren Charakter des deutschen Schäferhundes zu verstehen. Ist Der Hund richtig in unserem Rudel integriert, was natürlich die entsprechende Erziehung voraussetzt, wird er unsere Familie beschützen. Er erweist sich als kinderlieb und wird mit unseren Kleinen jede Menge Unfug treiben.

Der deutsche Schäferhund ein Sportsfreund

Da der deutsche Schäferhund viel Auslauf benötigt, bieten wir ihm das Fahrradlaufen. Er ist ein Traber und bringt dafür alle körperlichen Voraussetzungen mit. Aus Sicherheitsgründen muss der Hund immer rechtsseitig am Fahrrad laufen. Sie werden sehen, Ihr Hund erreicht eine unglaubliche Fitness. Eine weitere Möglichkeit ist Agility (Parcours-Hundesport). Hier bieten wir unserem Hund eine weitere Option sich fit zu halten. Agility ist eine Disziplin, bei der absolutes Teamwork gefragt ist.

Der deutsche Schäferhund als Arbeitskollege

SeinArbeitswille ist enorm. Diese Eigenschaft wurde ihm von Hütehunderassen vererbt, die damals im 19.Jahrhundert in ganz Europa beheimatet waren, und von denen er abstammt. Noch vor 50 Jahren, als das Bundesgebiet noch nicht so dicht besiedelt war, konnte man Schäfer mit Herden bis zu 700 Tieren beobachten, wie sie über die Felder und Heiden zogen. Die einzigen Gefährten, die den Hirten begleiteten, waren Schäferhunde. Bis zu fünf Hunde hörten gleichzeitig auf das Kommando des Hirten. Sie reagierten aus grosser Entfernung auf Sichtzeichen oder bestimmte Pfiffe. Ihr ungeheurer Arbeitswille war dabei ausschlaggebend. So werden in Schottland und Neuseeland, wo die Schafzucht noch populär ist, Meisterschaften im Hüten von Schafen abgehalten. Für den passionierten Liebhaber des deutschen Schäferhundes ein beispielloses Ereignis. Er kann auch ohne Probleme in einer Wohnung gehalten werden, aber man sollte sich im Klaren sein, daß er tägliche Herausforderungen braucht. Ohne diese täglichen Hightlights verkümmert er. Und entwickelt sich letztendlich zu einem nervösen und aggressiven Tier.

Der deutsche Schäferhund als Kommissar Rex

Daß der deutsche Schäferhund als Polizeihund eingesetzt wird, ist kein Geheimnis. Die Rasse der deutschen Schäferhunde ist eine der wenigen Rassen, die ein hohes Schutzverhalten aufweisst. Eine seiner Tugenden ist sein Mut. Selbst in scheinbar ausweglosen Situationen beweist er Tapferkeit und Herz. Man kann dies z.B. bei grossen Demonstrationen beobachten. Die Hundestaffeln der Polizei stehen dabei immer in der ersten Reihe. Dabei nutzt man das normale Abwehrverhalten des deutschen Schäferhundes, aus der er nur seinen Führer verteidigt. Hier spielt einer seiner wesentlichen Charaktereigenschaften eine Rolle:absolute Unbefangenheit !!!!!.

Seine naturgegebenen Eigenschaften

Einer seiner ureigensten Instinkte ist der Jagd- oder Beutetrieb. Da man diesen Trieb weder wegzüchten noch blockieren kann, ist es nur möglich, diesen durch Erziehung des Hundes zu unterdrücken. Hierbei ist Geduld und viel Liebe erforderlich. Der deutsche Schäferhund, sowie alle anderen Hunderassen, gehören biologisch gesehen zu den hundeartigen Rudeljägern, wie Wölfe, Schakale, Dingos oder Hyänen. Viele Wissenschaftler meinen, der heutige Haushund stamme vom Wolf ab, was sich aber nur teilweise erwiesen hat. Denn bis heute ist es nicht gelungen, eine der vorher genannten Arten zu zähmen und schon garnicht zu domestizieren.

Fazit: Der deutsche Schäferhund ist ein nervenstarker, ruhiger und intelligenter Zeitgenosse, der bei entsprechender Erziehung ein treuer Begleiter durch Ihr Leben wird.